Kurzbiographie

Karl Eugen Krummacher kommt am 8. April 1867 in Wuppertal  - Elberfeld als dritter Sohn des Superintendenten der reformierten Kirche Carl Emil Krummacher und Hulda, geb. Syberberg, zur Welt.

Er besucht das Gymnasium bis zur Sekunda und wechselt dann zur Düsseldorfer Kunstakademie. Seine künstlerische Ausbildung erhält er bei Prof. Jordan und Peter Jansen.

Hier in der Düsseldorfer Kunstakademie lernt er Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Fritz Overbeck, Hans am Ende, Carl Vinnen und Heinrich Vogler kennen, die alle später die Worpsweder Künstlerkolonie gründen.

Karl Krummacher bildet sich weiter sowohl in München bei Friedrich Fehr als auch in Weimar bei Theodor Hagen.

 

1895             unternimmt er Studienreisen nach Holland. Ausbildung bei Josef Israels und Jakob Maria.
1893        erster Besuch bei den Düsseldorfer Malerfreunden in Worpswede
1897 Eheschließung mit Anna Brodkorb, die er in Weimar kennen lernte
1897 – 1899 schriftstellerische Tätigkeit in Berlin als Kunstkritiker und Berichterstatter über Kunstausstellungen.
1898 Geburt von Tochter Annemarie in Berlin
1899 Karl Krummacher wird von Carl Vinnen nach Worpswede geholt; Im regen geistigen Austausch mit den Malerfreunden und Kollegen, beginnt für K K eine intensive Schaffensperiode. Es entstehen ausdrucksstarke Figurenbilder und Genreszenen sowie impressionistische Landschaftsbilder
 
1900 Geburt von Tochter Gertrud in Worpswede
1911 Geburt von Sohn Gerhard in Worpswede
1933 – 1945 Um nicht in der NS-Zeit als „Blut- und Boden-Maler“ zu gelten, malt K K wenige Figurenbilder, wohl aber Porträts, Stillleben und Landschaften.
Nach dem Krieg lebte der Künstler am Rande des Existenzminimums.
 
1939 Nach 42 glücklichen Ehejahren stirbt seine Frau Anna.
1954 Ihm wird das Bundesverdienstkreuz verliehen.
1955 stirbt Karl Krummacher im 89. Lebensjahr in Osterholz– Scharmbeck.